Geschichte

Seit 1952 im Rebberg in Gelfingen

Die Macher
Seit 1989 führen wir die Tradition unseres Vorgängers Josef Zemp weiter. Über Jahrzehnte hat er als anerkannter und renommierter Rebmeister der Staatskellerei dafür gesorgt, dass der Rebbau am Schlosshügel wegweisend für den Rebbau im Kanton Luzern war. Unsere Ausbildung, aber auch unsere Freude am Beruf, verpflichtet uns, weiter in dieser Richtung zu denken und zu gehen.

Ritter Heinrich von Heidegg, das Schloss und das Weingut
Die Geschichte Heidegg bahnte sich 1185 mit Ritter Heinrich von Heidegg an. Bald darauf sollte auf dem Geländesporn eine stolze Burg entstehen. Um 1300 bepflanzte ein Nachfahre Heinrichs den steilen, sonnenverwöhnten Burghügel mit Reben. Dadurch wurde Heidegg zum Seetaler-, später zum Luzerner Weinschloss. 1653 plünderten Aufständische den Weinkeller von Ritter Fleckenstein und erwachten erst vor Gericht aus ihrem Rausch. Als Schlossbauer Heggli nach dem Sonderbundskrieg seine Heidegger Eigengewächs-Wirtschaft eröffnete, begann für die Seetaler ein fröhliches Weinleben auf Heidegg.

Nicht immer jedoch ging es im Schloss und Weinberg Heidegg so lustig zu. Rebkrankheiten und die Industrialisierung brachten auch hier den Rebbau zum Erliegen. Erst 1951 begann durch den Beschluss des Grossen Rates des Kantons Luzern eine neue Ära am Burghügel in Gelfingen und damit auch die Renaissance des Luzerner Rebbaus. Das Weingut blieb bis 1998 Staatsgut, wurde dann privatisiert und von Peter Schuler, dem bisherigen Betriebsleiter, übernommen. Auf mittlerweile 8 Hektaren gedeihen dort heute über 18 Rebsorten.